Weinreben-Madonna
Die Vorlage für dieses Gemälde ist die Madonnenfigur in der Nische an der öffentlichen katholischen Bibliothek in Flonheim. Ausgangspunkte für die Farbwahl waren das in Orange und Braun gehaltene Gemälde "Drei Boote" von Solis Mate und Dalis "Madonna" im bilddominierenden Blau aus seinem Werk "Biblia Sacra".
Anfang 2019 hatte ich dann alle Bildelemente zusammen und konnte aus dem ersten Aquarellversuch eine digitale Skizze anfertigen. Dann fing die lange Suche nach dem richtigen Blauton für das Gewand der Madonna an, die zum Blauton "Heliocoeli" führte. Nun bin ich an der Darstellung/ Farbwahl des Kopfes der Madonnenfigur...
Trullo im Sonnenuntergang
Der Trullo auf dem Adelberg aus einer anderen Perspektive.
Er steht wie auf einer Insel und schaut in den Sonnenuntergang. Auch hier gibt es Vorlagen. Das Motiv des Sonnenuntergangs wird von Munchs "Die Sonne" entlehnt. Die Darstellung des Trullos als Betrachter des Naturschauspiels liefert Caspar David Friedrichs "Gebirgslandschaft mit Regenbogen". Auch hiervon konnte ich schon eine digitale Skizze anfertigen, die wesentliche Bildelemente beinhaltet.
Gefrorener Trullo
Winterliche Darstellung des Trullos auf dem Adelberg. Diesen Schnappschuss konnte ich auf einem Spaziergang am ersten Januar 2017 anfertigen. An dieser Fotografie gefällt mir neben dem extremen Reif auch diese Intimität, als säße der Trullo eingefroren in seinem Zimmer ohne Heizung.
Geistermühle bei Uffhofen
Diese Mühle liegt idyllisch zwischen Uffhofen und Wendelsheim und beherbergt ein Weingut. Die von mir angefertigte digitale Skizze spiegelt nur sehr rudimentär den Kontrast zwischen den orangenen Ziegeln und der Umgebung mit den vielen verschiedenen Grüntönen wider.
Römerturm am Limes
Im Rahmen des Weltkulturerbes "LIMES" werden entlang des Limes römische Grenzbebauungen rekonstruiert. Dazu gehört auch ein aufgebauter Grenzturm in der Nähe von Koblenz. In diesem Gemälde vermischt sich die römische Vorliebe für Mosaiken als Rahmen mit der modernen Darstellung des Römerturms. Bisher existieren von diesem Gemälde eine Tuscheskizze und Teile vom Rahmen. Nun setze ich es in Öl um.
Der Rahmen besteht rechts aus einem "Zopfmuster". Als Vorlage hierfür dient das Mosaik in Nennig bei Trier. Auch die Auslassungen für kleinere Bilder ist typisch für römische Mosaiken. Die digitale Umsetzung wäre natürlich sehr viel schneller gewesen, wirkt aber steril und entbehrt den Charme der kleinen Unregelmäßigkeiten, die auch in gelegten Mosaiken vorkommen.